Auf Holzbrettern zu grillen hat in Nordamerika eine lange Tradition. Die Küstenbewohner bereiteten auf diese Weise bereits viele Jahre vor der Ankunft der Europäer ihren frisch gefangenen Fisch zu. Dem Holz von Zeder, Hickory und pazifischem Ahorn entströmte beim Grillen ein besonderes Aroma, das den Speisen einen charakteristischen würzigen Geschmack verlieh.
Die Planking-Technik ist also alles andere als eine neue Erfindung. Dennoch dauerte es vergleichsweise lange, bis diese Form des Grillens auch in Europa ihre Anhänger fand. Selbst jetzt noch gilt das Grillen mit dem Grillbrett als Geheimtipp. Wer es aber einmal ausprobiert hat, möchte garantiert nicht mehr darauf verzichten. Grillgut jeglicher Art – ob Fisch, Fleisch oder Geflügel – wird mit Hilfe der Bretter schonend zubereitet, denn zwischen Rost und Grillgut befindet sich das Holzbrett, das die Hitze abschirmt. Das Grillgut bleibt schön zart und saftig und besitzt aufgrund des feinen Aromas, das den Brettern entströmt, einen ausgezeichneten Geschmack.
Planking erfordert einige vorbereitende Arbeiten. So müssen die Grillbretter vor ihrer Benutzung in Wasser gelegt werden und gut quellen. Dadurch wird verhindert, dass das Holz verbrennt. Vor allem bei Elektro- und Gasgrillgeräten, die kaum Rauch erzeugen, stellen Grillbretter eine gute Möglichkeit dar, das typische Grillaroma zu erzeugen. Es können aber auch geschlossene Holzkohlegrills für das Grillen mit Brett verwendet werden. Ein besonderes Highlight jeder Grillparty ist es, wenn die Speisen auf den heißen Planken serviert werden
Eingetragen am: Donnerstag, 25. Juni 2009 | Kategorie: Grillen.