Frische Pilze sorgen für Abwechslung auf dem Tisch, sie schmecken lecker, sind gesund und besitzen viele wertvolle Inhaltsstoffe. Wenn die  Speisepilze noch dazu aus eigenem Anbau stammen, sind sie noch beliebter. Die Pilzzucht im Garten ist ein lohnendes und dabei weder aufwändiges noch teures Hobby. Die dafür notwendige Pilzbrut kann man über den Fachhandel beziehen.

Wer Pilze selbst züchtet, muss sich keinerlei Gedanken über Herkunft, Bekömmlichkeit oder Schadstoffbelastung machen. Damit ergibt sich für Verbraucher ein Höchstmaß an Sicherheit. Allerdings ist es nicht möglich, jeden beliebigen Speisepilz, zum Beispiel Steinpilze, zu züchten. Aber es gibt viele ebenso schmackhafte Vertreter, die sich auf Stroh oder Laubholzstämmen kultivieren lassen. Sehr beliebte und für die Pilzzucht bestens geeignete Speisepilze sind der Austernseitling, der Kulturträuschling oder die Braunkappe. Auch der Schopftintling ist eine gute Wahl. Er ähnelt geschmacklich dem Champignon. Übrigens kann der Champignon ebenfalls daheim mit Hilfe von Fertigkulturen gezüchtet werden.

Pilzneulinge sind mit der Pilzzucht auf Strohballen gut beraten. Sie gelingt in der Regel gut, man muss allerdings dafür geeignete Pilzbruten verwenden. Bevor der saubere und frische Strohballen mit der Brut „beimpft” werden kann, sollte er gut durchfeuchtet werden. Danach kann man ihn mit der Pilzbrut bestücken, indem die vom Händler empfohlene Menge Brut circa zehn bis fünfzehn Zentimeter tief in den Ballen gedrückt wird. Beste Wachstumsbedingungen auf Strohballen finden beispielsweise Austernpilze und Braunkappen.

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Eingetragen am: Sonntag, 17. Januar 2010 | Kategorie: Garten.