Effizientes Klettertraining sollte mehrere einzelne Komponenten umfassen, die gut aufeinander abgestimmt sein müssen, um die körperlichen und technischen Voraussetzungen zu schaffen, die das Klettern erst zu einem richtigen Genuss machen.
Leistungssteigerungen erfordern selbstverständlich eine grundsätzliche Fitness und ein gut trainiertes Herz-Kreislauf-System. Die Kraftausdauer, insbesondere auf die Maximalkraft der Finger und Arme bezogen, kann mit gut dosierten Übungen stetig ausgebaut werden. Dabei sollte aber auch die allgemeine Beweglichkeit und die Rumpfkraft nicht vernachlässigt werden.
Bei einem gezielten Klettertraining, das auch Konditionstraining umfasst, muss der gesetzte Reiz zum einen intensiv und variabel genug sein, um Veränderungen zu bewirken, zum anderen darf dabei keine Gewöhnung eintreten. Systematische Trainingseinheiten mit spezifischen Übungen können ganz hervorragend am Klimmzugbalken oder Campusboard durchgeführt werden. Neue Belastungen werden dabei allmählich ausgebaut, und Übungen für das Fingertraining finden hier unter besonders effizienten Bedingungen statt. Spezielle Trainingsboards können auf das jeweilige Leistungsniveau und unterschiedliche Ansprüche abgestimmt werden.
Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, keine Übungen durchzuführen, für die noch die nötigen Kraftvoraussetzungen fehlen. Überlastungen oder gar Verletzungen werfen den Kletterer in seinem Training um Wochen zurück.
Eine besonders effiziente Trainingsform bieten die Metolius Rock Rings. Diese Trainingsgriffe bestehen aus zwei frei schwingenden Griffen, die an beliebigen Orten angebracht werden können, um dann Schultern, Arme und Finger zu trainieren.
Auch beim Klettertraining gilt: Pausen sind Bestandteile des Trainings, denn sie verschaffen dem Organismus die nötige Auszeit, um den Effekt erst wirksam werden zu lassen. Trainingstipps, die aufs Klettern und Bouldern abgestimmt sind, und zahlreiche Anregungen findet man auch in diversen Fachbüchern .
Eingetragen am: Freitag, 08. Mai 2009 | Kategorie: Sport.