Bandschlingen werden bei der Höhenrettung und im Bereich der Absturzsicherung beim Bergklettern eingesetzt. Sie bestehen aus Kunstfasern, zum Beispiel aus Polyamid oder aus Dyneema Schlingen, die hohen Belastungen standhalten und mehrere Tonnen Tragkraft halten können. Um die Reißfestigkeit sofort erkennen zu können, wird bei manchen Schlingen eine Kennzeichnung mit einem farbigen Strich entlang des Gurtes vorgenommen. Dabei steht ein einzelner Strich für eine Reißfestigkeit von 500 daN. Speziell DIN-geprüfte Schlingen werden mit einem Schild versehen.
Auch Stand-Schlingen, die zur statischen Belastung gedacht sind, bestehen aus Bandmaterial. Hier bieten Edelrid und Mammut überzeugende Produkte.
Beim Klettern wird die Bandschlinge häufig in Form einer Köpfel- oder Zackenschlinge um Felsbereiche herumgelegt oder als Verlängerung zwischen Karabiner und Haken eingesetzt. Die Nähte der Schlingen sollten regelmäßig und aufmerksam geprüft werden. Beim technischen Klettern wird eine Daisy Chain Schlinge verwendet, die jedoch nicht als Sturzsicherung konstruiert wurde. Wild Country bietet eine Daisy Chain aus ultradünnem Dyneema an, die mit ihren 13 Aufnahmeschlaufen besonders für Mehrseillängenrouten gedacht ist.
Der Hersteller Edelrid versieht seine Express-Schlingen neuerdings mit einem Anti-Moov Gummiring, der den Karabiner nicht mehr verrutschen lässt.
Rundschlingen müssen besonderen Qualitätsanforderungen standhalten, insbesondere wenn Gehänge damit ausgerüstet werden sollen. Ein zusätzlicher Schutzmantel sorgt für den Schutz der Stränge. Der Hersteller Hebezone bietet mehrere Serien von Rundschlingen zu überzeugenden Preisen an.
Eingetragen am: Freitag, 12. März 2010 | Kategorie: Klettern.