Felshaken dienen als fixe Punkte beim  Felsklettern und bestehen aus dem zu verankernden Teil des Hakens sowie einer Öse. Klassische Felshaken bezeichnet man auch als Normalhaken. Sie wurden zu Beginn des alpinen Kletterns in Felsrisse eingeschlagen und werden heute zunehmend durch Bohrhaken oder Klebehaken sowie Klemmkeile ersetzt. Abhängig vom Felsriss oder der Felsöffnung benutzt man unterschiedliche Felshaken.

Am häufigsten werden heutzutage Bohrhaken benutzt. Um sie im Felsen anbringen zu können, zum Beispiel beim Routen einbohren, muss mit einem Handbohrer ein Loch in den Fels gebohrt werden, das dann den Expansionsanker aufnimmt. Die Bohrhakenlasche wird schließlich in den Gewindeanker geschraubt. Da Bohrhaken zur Korrodierung neigen, verringert sich ihre Belastbarkeit.

Klebehaken werden mit Hilfe eines Industrieklebers im Bohrloch verankert. Aber auch Verbundmörtel kann benutzt werden. Viele Klebehaken sind so genannte Bühlerhaken. Diese Haken erfreuen sich hoher Belastbarkeit und halten sehr lange, da sie meist aus rostfreiem Stahl bestehen. Ein weiterer Vorteil besteht aufgrund seiner großen Öse, die bequemes Hineingreifen ermöglicht beziehungsweise Platz für mehrere Karabiner inklusive Seil lässt.

Wer Haken an unübersichtlichen Stellen setzen  möchte, die zudem auch noch in feinste Risse passen, ist sicherlich mit dem Black Diamond Rurp gut versorgt. Auch zulaufende Spalten bewältigt dieser Felshaken problemlos. Die Schlinge besteht aus Drahtkabel, das sich höchster Robustheit erfreut und große Belastungen aushält.