Küchenmesser aus High-Tech-Material laufen herkömmlichen Stahlklingen inzwischen den Rang ab. Unter der Bezeichnung Keramikmesser sind sie seit einiger Zeit im Handel erhältlich. Die modernen Küchenhelfer bestehen aus Zirkonoxid, einem sehr hochwertigen Werkstoff, der vorwiegend in der Medizin- und Weltraumtechnik eingesetzt wird. Aufgrund der besonderen Eigenschaften dieses Werkstoffs verfügen Messer aus Zirkonoxid über eine ausgesprochen hohe und anhaltende Schärfe.

Keramikklingen besitzen wegen ihrer edlen weißen Oberfläche auch eine ansprechende Optik. Sie sind sehr handlich und leicht, arbeiten völlig geschmacks- und geruchsneutral und sind hygienisch, denn sie können in der Spülmaschine gereinigt werden. Anders als Stahlklingen rosten Keramikmesser auch nicht. Widerstandsfähig sind die Küchenmesser außerdem gegenüber salz- und säurehaltigen Lebensmitteln. Um Fleisch, Gemüse oder Brot zu schneiden ist kein großer Kraftaufwand erforderlich. Sie schneiden unterschiedliches Schnittgut zuverlässig, schnell und sauber.

Jedoch sollten sie wirklich nur zum Schneiden benutzt werden. Tätigkeiten wie Schlagen, Hacken oder Hebeln sind zu vermeiden, die Klinge kann sonst schartig werden oder gar abbrechen. Vorsicht ist beim Umgang mit einem solchen Messer stets geboten. So darf es nicht auf den Boden fallen, denn es ist stoß- und bruchempfindlich. Werden Keramikmesser sachgerecht und pfleglich behandelt, behalten sie ihre Schärfe oft jahrelang, ungefähr zehnmal länger als Stahlklingen. Nur relativ selten müssen die Klingen von Fachleuten nachgeschliffen werden.

Dieser Fachartikel passt thematisch zu Küchenutensilien, Keramikklingen, Keramikklingen nachschleifen, Keramikmesser, Messer, Messer aus Zirkonoxid, rostfreie Messer.
Eingetragen am: Sonntag, 17. Januar 2010 | Kategorie: Haushalt.