Zu den Magnoliengewächsen gehören der Tulpenbaum und die vor allem in Gärten zahlreich vertretenen Magnolien. Ihren Namen verdanken die Ziersträucher und -Bäume dem französischen Botaniker Magnol, der im siebzehnten Jahrhundert lebte.

Kaum ein anderes Gartengehölz kann es mit der Blütenfülle der Magnolien aufnehmen. Die großen, häufig sternen- oder tulpenförmigen Blüten bestechen durch ihre faszinierenden Farben. Einige Magnolienarten wie die Sternmagnolie haben schneeweiße Blüten, während andere Arten rosa oder purpurfarben blühen. Viele Sorten sind winterhart, so dass sie im heimischen Garten durchaus gut gedeihen können. Trotzdem ist es ratsam, vor allem bei jungen Pflanzen für einen entsprechenden Winterschutz zu sorgen. Lockere und saure Böden werden von den Gehölzen bevorzugt. Durch die Gabe von Torf erhält der Boden einen niedrigen pH-Wert.

Besonders in den ersten Wachstumsjahren benötigen Magnolien ausreichend Wasser, sie sollten aber auch nicht zu feucht stehen. Anfang des Frühjahrs werden die Pflanzen mit Langzeitdünger versorgt. Es ist möglich, im Monat Juli noch einmal nachzudüngen. Auf eine spätere Düngergabe sollte aber verzichtet werden. Magnolien vertragen viel Sonne und wachsen daher an sonnigen, teil auch halbschattigen Standorten gut. Da die Ziergehölze mehrere Meter hoch und auch recht breit werden können, sind sie optimalerweise einzeln zu pflanzen. Freistehend auf Rasenflächen üben die blühfreudigen Magnolien eine besonders große Wirkung auf den Betrachter aus.