Sicherungsgeräte fürs Klettern gibt es als einfache Seilführungs-Varianten, wie sie beispielsweise der Abseilachter von AustriAlpin anbietet. Hier wird auch auf die Sicherheit bei der Verwendung von Doppelseilen Wert gelegt. Den Abseilachter gibt es in rot eloxiert oder als Variante mit Hartbeschichtung.
Ein halbautomatisches Sicherungs- und Abseilgerät wird von Petzl hergestellt. Der GriGri wird wegen seiner Benutzerfreundlichkeit und seiner Vielseitigkeit gelobt. Bei einem plötzlichen Sturz blockiert der Klemmnocken das Seil. Sportkletterer verwenden ihn sowohl im Vor- und im Nachstieg als auch beim Abseilen auf kurzen Strecken. Beachtet werden sollte unbedingt, dass man sich mit dem Sicherungsgerät vertraut macht, bevor es zum Einsatz kommt.
Das Cinch-Sicherungsgerät funktioniert selbstblockierend. Die Bremswirkung wird als besonders gut beschrieben und auch das intuitive Handling bei einfachem Seildurchlauf wissen Kenner zu schätzen. Das Cinch eignet sich für den Vor- und Nachstieg, kann jedoch für den Soloaufstieg nicht genutzt werden.
Tube oder Tuber zeichnen sich durch ihre Röhrenförmigkeit aus. Das Seil lässt sich schnell ausgeben und einholen, und die Bremswirkung ist dynamisch, aber geringer als bei anderen Sicherungsgeräten.
Sport- und Indoorkletterer sind mit dem Eddy gut bedient, einem Sicherungsgerät von Edelrid. Die Logik der Seilführung sowie die automatische Blockierfunktion wissen auch Anfänger zu schätzen.
Der neue Petzl Reverso 3 zeichnet sich durch besondere Vielfältigkeit aus. Er bietet zwei Nachsteigern Sicherheit. Mit Hilfe einer Öse werden Blockierungen wieder gelöst oder Nachsteiger abgelassen.
Eingetragen am: Donnerstag, 11. März 2010 | Kategorie: Klettern.