Klettergurte müssen genau wie Kletterseile und Karabiner hinsichtlich Material, Verarbeitung und Verwendungszweck sorgfältigst ausgesucht und aufeinander abgestimmt werden, denn wer in den Bergen unterwegs ist, braucht in allererste Linie eine zuverlässige Kletterausrüstung, der er blind vertrauen kann. Grundsätzlich sollten Klettergurte leicht auf individuelle Maße einzustellen sein und sowohl einen Herren-Klettergurt als auch einen speziellen Damen-Klettergurt und Modelle für den Nachwuchs im Angebot haben.
Beim Hallen- und Schulsportklettern oder fürs Indoor-Üben ist man mit einem Hallenklettergurt, wie ihn Edelrid als Turtle-Vario-Modell anbietet, bestens bedient. Die Materialschlingen aus Bandmaterial sind in das Tragband eingefasst und können satte 1,5 t Tragkraft bewältigen und im Notfall halten. Die Sicherheitsschnallen des gepolsterten Gurtes sind mit mühelos leicht anzupassenden Sicherheitsschnallen versehen, und auch die Beinschlaufen sind individuell und mühelos verstellbar und geben Halt.
Ein Brustgurt zeichnet sich durch bequemen Sitz, leichte Verstellbarkeit und Funktionalität aus. So wird der Free Top Vario Brustgurt von Edelrid in Kombination mit einem Hüftgurt verwendet. Er bietet Sicherheit beim Bergsteigen und Klettern. Ein einfacher Brustgurt, der gemeinsam mit einem Sitzgurt verwendet wird, ist der Singing Rock Bobingo. Seine Aufgabe liegt in der Unterstützung einer optimalen Körperhaltung.
Ein Komplettklettergurt ist für sichere Gletscherbegehungen sowie für Klettersteige vorgesehen. Das Modell Singing Rock Complete ist ein Kombigurt, der auch für Kinder und Jugendliche geeignet ist.
Spezielle Anfertigungen für Kinder bieten verschiedene Hersteller an, so Mammut, Pezl, Salewa, Edelrid, Black Diamond. Bei einem Kinderklettergurt wird noch größeren Wert auf die Sicherheit sowie auf einfache Handhabung gelegt. Zudem sollten die Größeneinstellungen mühelos vorgenommen werden können.
Eingetragen am: Donnerstag, 11. März 2010 | Kategorie: Klettern.