Kletterseile gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und Stärken, zum Beispiel als imprägniertes High-End-Seil oder als Einsteiger-Modell, das auch den Geldbeutel schont. Die führenden Hersteller Edelrid, Beal, Mammut und Tendon bieten für jeden Anlass das richtige Seil.
Einfachseile werden zum Sportklettern verwendet. Doch bevor sie zum Einsatz kommen, wird ihre Tauglichkeit im Sturz nach festgelegten Normwerten getestet. Dabei liegt die Messlatte für die leichteren und dünneren Halbseile weniger hoch. Für viele Kletterer ist jedoch nicht nur die Sicherheit wichtig, sondern auch das Eigengewicht. Wer sich mit Onsight- und Rotpunktklettern beschäftigt, möchte kein unnötiges Gewicht mit sich herumschleppen. Auch das Handling eines Seils verdient besondere Beachtung. So bietet Mammon ein Kletterseil mit einer speziellen Coatingfinish- und duraFlex-Veredelung an, so dass die Faserreibung minimiert wird und die Gleitfähigkeit höchsten Ansprüchen gerecht werden kann. Das Seil hält nicht nur viel aus, sondern tut dies auch noch lange!
Zwillingsseile werden nur im Doppelstrang verwendet. Damit wird das Risiko, das durch Abrieb an scharfen Kanten im alpinen Gelände besteht, deutlich gemindert. Ein zusätzlicher Seilstrang bietet eine Sicherheitsreserve und kann zudem einen Nachsteiger absichern.
Im Gegensatz zu den dynamischen Seilen verfügen Statikseile über eine schwächere Dehnung, weswegen sie eher als Fixseil zum Einsatz kommen, zum Beispiel bei der Bergrettung oder beim Canyoning. Für eine Sicherung beim Klettern dürfen sie nicht benutzt werden, da im Falle eines Sturzes ein zu hoher Fangstoß mit Verletzungsrisiken verbunden wäre.
Für das Klettern in der Halle gibt es verschiedene Indoor-Kletterseile, die sich durch hohe Robustheit bei gleichzeitig geringer Dicke auszeichnen.
Eingetragen am: Donnerstag, 11. März 2010 | Kategorie: Klettern.