Wer einen offenen Kamin oder einen Kaminofen sein Eigen nennt, wird um dessen wohlige Wärme wissen und diesem vermutlich der Heizung vorziehen. Dies kann nicht nur Geld einsparen, sondern kommt durch eine gesündere Wärme auch der Gesundheit zugute. Damit das Geld mit dem Kaminholz nicht buchstäblich durch den Kamin verraucht, sollte man um die richtige Lagerung von Kaminholz wissen.

Frisches Holz kann zwar schon verbrannt werden, ist jedoch sehr uneffektiv. Deswegen sollte frisches Brennholz direkt ofen- oder kaminfertig gespalten und wettergeschützt gelagert werden. Mindestens zwei Jahre braucht frisches Holz zum Trocknen und bringt dann den höchsten Brennwert, der etwa bei 4kWh/kg liegt. Frisches Holz dagegen, bringt es nur auf 2kWh/kg, was bedeutet, dass etwa doppelt soviel Heizmaterial für den gleichen Brennwert verbraucht wird. Das kann auf Dauer recht teuer werden.

Wer sein Kaminholz im Freien lagern muß, sollte diese auf Paletten stapelt, um Bodenkontakt und somit aufsteigende Feuchtigkeit zu vermeiden. Eine Plane auf dem Stapel schützt vor Regen und Schnee. Die Seiten sollten jedoch unabgedeckt bleiben, damit eine ausreichende Durchlüftung gegeben ist.

Wer sein Brennholz selbst schlagen will, der benötigt einen Kettensägenschein und eine Erlaubnis vom Förster. Auskünfte darüber erhält man auch beim Selbigen. Ansonsten kann man auch kaminfertiges Holz einkaufen. Da nur schadstofffreies Holz verbrannt werden darf, eignen sich als Brennholz kein verleimtes oder behandeltes Holz.