Warme Temperaturen, blauer Himmel und helle Sonnenstrahlen laden zum Aufenthalt im Freien ein. Doch bei allen Vorzügen, die schönes Wetter bietet, birgt der falsche Umgang mit der Sonne auch ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko. Wer sich zu lange und ungeschützt der Sonnenstrahlung aussetzt, kann sich teils schwerwiegende Erkrankungen zuziehen. Ein Beispiel dafür ist der Sonnenstich.
Jeder, der sich zu lange in der Sonne mit ungeschütztem Kopf aufhält, ist gefährdet. Das betrifft insbesondere Kleinkinder. Durch die massive Sonneneinstrahlung werden die Hirnhäute gereizt und es entstehen bestimmte Symptome. Hauptmerkmale für einen Sonnenstich sind ein heißer und roter Kopf, Schwindel, mitunter Fieber, auch Übelkeit und damit verbunden Erbrechen oder ein steifer Nacken. Deuten die Anzeichen auf einen Sonnenstich hin, muss der Betroffene auf jeden Fall von einem Arzt untersucht werden.
Als Sofortmaßnahme ist die Kühlung des Patienten notwendig. Mit Hilfe von kühlen und feuchten Tüchern kann die Temperatur von Kopf und Nacken gesenkt werden. Der Betroffene muss aus der prallen Sonne an einen schattigen Ort gebracht und möglichst in halb sitzender Position gelagert werden. Um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, sollten Patienten, die bei klarem Bewusstsein sind, kühle Getränke zu sich nehmen. Auf gar keinen Fall darf aber Alkohol getrunken werden.
Der beste Schutz vor Sonnenstich und dessen ernste gesundheitliche Folgen bis hin zum Hitzschlag besteht darin, sich nur zeitlich begrenzt der Sonne auszusetzen. Kopfbedeckungen wie leichte und luftige Sonnenhüte sind ein absolutes Muss beim Aufenthalt in der Sonne. Da vor allem Kleinkinder schnell einen Sonnenstich bekommen können, sollten Eltern auch das Autofahren mit ihrem Nachwuchs bei Hitze und starker Sonneneinstrahlung vermeiden.
Eingetragen am: Sonntag, 17. Januar 2010 | Kategorie: Medizin.