Nichts ist schöner, als sich in der kalten Jahreszeit an einem wohligwarmen Kaminfeuer zu setzen. Ob nun an einem offenen Kamin oder einen Kaminofen mit Glasscheibe, durch die man das Feuer beobachten kann, ist zweitrangig. Nicht unwesentlich ist aber das Wissen um das richtige Brennholz, denn nicht alles kann und darf wahllos verbrannt werden. Brennholz kann man sich im Wald selbst schlagen, dass setzt jedoch einen Lehrgang beim Förster voraus oder fertig, z.B. in einem Baumarkt, einkaufen.

Brennholz muß schadstoffarm verbrennen, dazu braucht man aber einiges an Wissen um die richtige Lagerung. Frisches Holz sollte gleich ofen- oder kaminpassend gespalten werden. Ungespalten würde das Brennholz später von innen heraus verbrennen, was den Brennwert beträchtlich mindert. Bei der Lagerung im Freien sollte es gestapelt werden und die Längsseite des Holzes nicht zur Wetterseite zeigen. Am besten ist es, man legt die Holzscheite auf eine Palette, die eine gute Durchlüftung auch vom Boden her gewährleistet und deckt den Stapel mit einer Plane gegen Nässe ab.

Für den effektivsten Brennwert (etwa 4kWh/kg), ist eine Lagerzeit von etwa 2 Jahren wichtig. Lagert das Holz länger, so kann man ab dem 4. Jahr wieder mit einer Abnahme des Brennwerts rechnen. Frisches Brennholz hingegen besitzt nur einen Brennwert von etwa 2kWh/kg, was bedeutet, dass etwa die doppelte Menge an Holz verbrannt werden muß, um die gleiche Leistung zu erreichen, die gelagertes Brennholz bringt.

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Eingetragen am: Dienstag, 20. November 2007 | Kategorie: Wohnen.